so hallo liebe Blogleser. Lang, ja fast eine Ewigkeit scheints her zu sein, dass ich hier meinen Senf verbreitet habe und es tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet. Die Schule hat mich schwer in Beschlag genommen und ehrlich gesagt, gabs auch nicht so viel lustiges oder interessantes zum Bloggen.
Ein ausnahmsweise ernstes Thema aber, was mich die ganze Zeit beschäftigt, ist die neue Welle der Ausländerfeindlichkeit und auch wie damit umgegangen wird. Das Lachen bleibt mir geradezu im Halse stecken, wenn ich vom Bürgermeister des schönen Dörfchens Müggeln, in dem Inder bei einem Stadtfest verprügelt werden, hören muss: "Man muss ja zwischen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit unterscheiden." Ach so, wenns Fremdenfeindlichkeit nur ist, dann isses ja nicht so schlimm, da darf dann einem ruhig auch die Kauleiste auseinandergenommen werden.
Leider ist das aber, und auch deswegen die Überschrift, nix neues. Wie oft musste ich mir schon so Sprüche anhören wie: "Geh doch dahin, wohin du gehörst." und "Deutschland ist für die Deutschen" etc. Ausländerfeindlichkeit schwelt seit je her in der deutschen Bevölkerung. Und Bürgermeister sind nun mal direkte Personen aus dem Volk, deren Aufgaben normalerweise darin bestehen, wie hier in Kaart, hässliche Brunnen mit 2-stündigen Reden einzuweihen. Deswegen sind sie in der Regel genauso schlau bzw. dumm wie die restlichen Leute in der Gemeinde und zeigen sehr gut, dass es nicht nur einige wenige Idioten waren. Nein, es liegt insgesamt hier etwas im argen und das kann nur durch Gegenbeispiele und Aktionen mit Courage geändert werden.
Montag, 27. August 2007
Mittwoch, 15. August 2007
Dinge von, denen ich gar nichts wissen will.

Wieso ich so spät erst wieder blogge?Ich war allein zu Haus und weil ich mittlerweile fast immer bis 16 Uhr Schule habe und Basketball + Kochen + Hausaufgaben + Waschen etc. dazukommt, blieb leider keine Zeit um hier viel zu erzählen. Gestern war ich z.B. nach Schule bis 16.45Uhr inklusive Coopertest in Sport und Basketballtraining von 18-20.30Uhr in Düsseldorf und Kochen und Hausaufgaben danach noch einfach feddich.
Aber genug des Selbstmitleids, ich wollte hier ein wenig gegen das Tratschen bloggen. Ok, das mag ein wenig komisch sein, weil ich selber eine Labertasche bin, aber trotzdem manches ist einfach zu viel. Letztens bei einer Theoriestunde in der Fahrschule saß nämlich eine Stufenkameradin vor mir und sie trat das Leben einer ehemaligen guten Freundin breit bis zum geht nicht mehr. "Ja die X hat ja mit dem Freund von ihrer Freundin rumgemacht und war dann doch schwanger und dann hat die ihrem eigentlichen Freund das nicht gesagt.(Es folgten Details, die ich, um nicht mit der BILD verwechselt zu werden, auslasse) Stell dir mal vor, sie hätte das Kind behalten, dann wäre der für das Balg aufgekommen. Und überhaupt, die macht ja mit jedem rum (wieder Details, die ich bewusst auslasse) und letztens war die noch voll verfeindet mit der Y und jetzt tut sie so auf best friends und dann denk ich mir nur: Boah wie verpeilt bist du Mädel?"
Schlimm genug, dass sie in einem riesigen Raum dieses Tratschen betreibt und das noch mit einer Stimme, die durch den ganzen Raum , so dass jeder, ob er will oder nicht, alles mitbekommt. Was aber noch schlimmer ist, dass diese Jemand selber leider mit jedem und allem rummacht, sich kleidet, wie eine aus dem "Ähm, Räusper"-Gewerbe und sich selber ständig mit jedem verkracht und dann wieder auf gute Freunde macht. Einer der im Glashaus sitzt, soll nicht mit steinen werfen bzw. in ihrem Falle nicht mit der Bazooka rumfeuern.
Ums mit ihren Worten zu sagen: "Boah wie verpeilt biste Mädel?!"
Aber genug des Selbstmitleids, ich wollte hier ein wenig gegen das Tratschen bloggen. Ok, das mag ein wenig komisch sein, weil ich selber eine Labertasche bin, aber trotzdem manches ist einfach zu viel. Letztens bei einer Theoriestunde in der Fahrschule saß nämlich eine Stufenkameradin vor mir und sie trat das Leben einer ehemaligen guten Freundin breit bis zum geht nicht mehr. "Ja die X hat ja mit dem Freund von ihrer Freundin rumgemacht und war dann doch schwanger und dann hat die ihrem eigentlichen Freund das nicht gesagt.(Es folgten Details, die ich, um nicht mit der BILD verwechselt zu werden, auslasse) Stell dir mal vor, sie hätte das Kind behalten, dann wäre der für das Balg aufgekommen. Und überhaupt, die macht ja mit jedem rum (wieder Details, die ich bewusst auslasse) und letztens war die noch voll verfeindet mit der Y und jetzt tut sie so auf best friends und dann denk ich mir nur: Boah wie verpeilt bist du Mädel?"
Schlimm genug, dass sie in einem riesigen Raum dieses Tratschen betreibt und das noch mit einer Stimme, die durch den ganzen Raum , so dass jeder, ob er will oder nicht, alles mitbekommt. Was aber noch schlimmer ist, dass diese Jemand selber leider mit jedem und allem rummacht, sich kleidet, wie eine aus dem "Ähm, Räusper"-Gewerbe und sich selber ständig mit jedem verkracht und dann wieder auf gute Freunde macht. Einer der im Glashaus sitzt, soll nicht mit steinen werfen bzw. in ihrem Falle nicht mit der Bazooka rumfeuern.
Ums mit ihren Worten zu sagen: "Boah wie verpeilt biste Mädel?!"
Freitag, 10. August 2007
Irrungen und Wirrungen
Wie immer wenn man irgendwohin verreist und Sighsteeing macht, gibts natürlich auch die obligatorischen Momnte des Verlaufens, Verirrens etc. und speziell in Madrid durfte ich diese Erlebnisse zu hauf machen. Hier meine Top3:Platz 3: Bahnen in Spanien.
Abgehärtet von der deutschen Bahn dachte ich bzw. dachten wir, mein guter Freund Markus und ich, dass wir das schon hinkriegen mit der Fahrt nach Toledeo-übrigens eine wunderschöne Stadt mit einer "atemberaubenden" Kathedrale(und das von mir als Heiden). Dem war aber nicht so und die erste Hürde war das Ticketkaufen. Ein Wirrwarr an Schaltern, eine angenervte Anweiserin der RENFE, 150 Leute in einem engen Raum, die alle irgendwohin wollen und dann nur noch 45 Minuten bis der eigene Zug abfährt: Das sind die perfekten Zutaten für ein Adventure das schon am Schalter beginnt. 15 Minuten vor Abfahrt sind die Tickets aber doch irgendwie gekauft und jetzt schnell noch ein Sandwich zum Mitnehmen. Das die einzige junge Frau, die vor einem am Supermarktschalter steht, 10 Minuten für das Bezahlen eines Schokoriegels und einer Flasche Wasser brauchen kann, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Noch 5 Minuten, aber da sieht man ja die Züge schon durch die Glastüren und so laufen wir locker flockig auf unser Glei bis uns eine Securitydame stoppt und sagt, dass wir oben rum zum Gleis müssen. Es beginnen 4 Minuten des Rennens, in denen wir, weiß Gott wie, durch das Flughafen ähnliche Einsteigsterminal mit Gepäckkontrolle etc. gekommen sind, um eine Minute vor Abfahrt den Zug zu erreichen.
Platz 2: Ach, der Turm ist doch da drüben.
Am ersten Tag in Madrid wollten wir gleich die Stätten unseres wunderbaren Spanischbuchs besuchen und so begannen wir mit Argüelles, dem malerischen Studentenviertel, das aber, zumindestens wo wir lang liefen, gar nicht so malerisch war. Egal, die Universitätsstadt ist ja in der Nähe und auch der berühmte Turm in ihr, von dem man Madrid perfekt überblicken kann. Der Turm ist auf der rechten Seite schnell gefunden und ich schlage vor, dass wir noch ein wenig links bleiben, weil da ja ein schöner Park ist. Leider hab ich dabei übersehen, dass die Strasse, die wir anfangs noch hätten überqueren können, sich zu einer achtspurigen Großstrasse ausweitet und man erst ganz am anderen Ende des Campusgeländes, durch die sie führt, die Strasse überqueren kann. Fröhliche 45 Minuten Umweg begannen nach dieser katastrophalen Fehleinschätzung und endeten mit der niederschmetternden Feststellung, dass der Turm zurzeit geschlossen ist wegen Umbauarbeiten.
Platz 1: Spiegelverkehrt.
Wie gesagt sind Markus und ich auch nach Toledo für einen Tagesausflug und nach einigen Stunden Sightseeing, die leider zu schnell vorbei waren, gings wieder Richtzung Bahnhof. Damit Markus auch was machen darf, meinte ich zu ihm, navigier du uns mal nach Hause. Wir liefen, kamen auch prompt wieder aus Toledo raus und überquerten eine mittelalterliche Brücke, die über den Tajo führte. Einzig stutzig machte mich, dass eben beim Reinlaufen in die Stadt auf der modernen Brücke, die mittelalterliche Brücke auch links lag wie jetzt auch trotz umgekehrter Laufrichtung. Naja, aber immerhin stand da ein Schild, das zum Bahnhof führte und so war ich guter Dinge, dass ich mich nur vertan hätte. Leider war dem nicht so. Wir waren nämlich auf der östlichen seite von Toledo rausgekommen und nicht auf der westlichen und auf beiden Stadtseiten gabs eine moderne und eine mittelalterliche Brücke. Aus den komfortablen 30 Minuten vor Abfahrt da sein wurden 30 Minuten strammes Gehen mit 5 Minuten Rennen, um einmal eine halbe Runde um Toledo zu laufen und gerade noch so den Zug nach Madrid zu erwischen. Schweissgebadet stiegen wir in den Zug nach getanem Werk und waren überglücklich es geschafft zu haben.
Special Award:
Kein Verlaufen im eigentlichen Sinn, eher im übertragenen Sinn. Mein Vater und ich waren eine Woche zusammen segeln und am Anfang der Woche gab es nur Streit, Zank etc. Mal machte ich was meines Vaters Meinung nach zu schnell mal zu langsam, auf jeden Fall immer falsch und wenn wir kenterten, dann wars natürlich meine Schuld. Nach den ersten zwei Tagen verstand ich wieso Piraten damals Säbel mit sich trugen. Nicht wie es vllt. der Film Fluch der Karibik nahe legt, um andere Schiffe zu entern. Nein, es war viel mehr eine offene Drohung nach dem Motto"Ich bin im Rang unter dir, aber wenn zu viele dumme Sprüche auf einmal kommen, kann ich auch selbst für Ruhe sorgen." Um ehrlich zu sein, ich war kurz davor mit jemand anders zu segeln. Der dritte Tag war dann auch der Tag, an dem wir zu uns fanden. Vormittags durfte ich ohne meinen Vater fahren, weil er keine Stimme mehr hatte nach dem vielen Meckern und es zeigte sich, dass ich nicht so schlecht war, auch wenns einmal sehr brenzlig aussah und ich erst durch ein letztes Manöver die Jolle vor einem Felsen rettete. Nachmittags dann gings wieder mit der Stimme und wir segelten zusammen und wieder gabs Zank bis zum geht nicht mehr, doch dann, durch eine Schicksalsfügung, hatten wir derartige Probleme, das wir nachher nicht anders konnten, als zusammenzuarbeiten. Sei es, weil das Segel nicht wollte, wie wir oder das Schiff mal wieder gekentert war und nur ich fit genug war um es aufzurichten. Er merkte, dass er mich also doch brauchte und ich irgendwo langsam, was von den Aussagen meines Vaters stimmte und was ich einfach überhören konnte. Letztendlich verstanden wir uns danach prima und die nächsten Tage liefen sogar so gut, dass wir bei der Regatta nachher alle Konkurrenten um Meilen hinter uns ließen. Quasi eine vergoldete Wiederfindung von Vater und Sohn...
Montag, 6. August 2007
What's Style?

Nein, ich bin kein Mode- oder Stylepapst und sicher auch nicht immer top angezogen. Trotzdem, manche Dinge die ich Urlaub gesehen habe, tun mir selbst jetzt noch in den Augen weh.
Zu nennen hier sind einmal die ganzen Engländer auf Mallorca. Ich weiß mittlerweile, wozu, dass rote Kreuz in der Flagge dieses netten Völkchens ist, es steht für den obligatorischen Sonnenbrand, den alle von ihnen haben. Sei es in rosarot mit schönen Mustern vom Bikini, krebsrot über den ganzen fetten Körper, verziert mit U.K.s Finest Tattookunst oder auch mal mit komplett abblätternder Haut wie nach einem Häuserbrand ja sogar bis hin zu Pseudo-Schusswunden, dem Repertoire sind keine Grenzen gesetzt. Krönend sind dazu die extrem hässlichen Frisuren, sei es der Fukuhila oder hässliche Braids mit bunten Plastiksmarties eingeflochten.
Weiter geht es mit den lieben Landsmännern, den Deutschen, mit Riesen-Rucksäcken, der tödlichen Sandalen+Socken-Kombi und tollen Shirts wie "Für diesen Bierbauch hats Jahre gebraucht". Man erkennt sie einfach immer am Flughafen oder sonst wo.
Was mich aber sehr gewundert hat, ist, dass aber auch die Spanier selbst in Madrid furchtbar aussehen. Und dann noch die hübschen Mädles abkriegen. Seien es hässliche Stinktierfrisuren(ihr wisst schon son weißblonder Streifen, mitten durchs schwarze Haar) oder furchtbare Kombinationen. Ein besonders für mich prägendes Beispiel für mich, sah ich an der Puerta del Sol. 15 jahre jung, schwarze nur auf einer Seite hoch gegeelte Haare, rosa Ralph Lauren Polohemd, Kreuzkette, zerrissene Jeans und dann schwarze Retro-90er Nikeschuhe, mit neon-gelben,-roten und grünen, Streifen. Und daneben die obligatorischen zwei hübschen Mädels.
Ich muss sagen, ich seh wirklich nicht gut aus, aber die Spanier haben mir in Sachen hübsche Freundinnen Hoffnungen gemacht...
Zu nennen hier sind einmal die ganzen Engländer auf Mallorca. Ich weiß mittlerweile, wozu, dass rote Kreuz in der Flagge dieses netten Völkchens ist, es steht für den obligatorischen Sonnenbrand, den alle von ihnen haben. Sei es in rosarot mit schönen Mustern vom Bikini, krebsrot über den ganzen fetten Körper, verziert mit U.K.s Finest Tattookunst oder auch mal mit komplett abblätternder Haut wie nach einem Häuserbrand ja sogar bis hin zu Pseudo-Schusswunden, dem Repertoire sind keine Grenzen gesetzt. Krönend sind dazu die extrem hässlichen Frisuren, sei es der Fukuhila oder hässliche Braids mit bunten Plastiksmarties eingeflochten.
Weiter geht es mit den lieben Landsmännern, den Deutschen, mit Riesen-Rucksäcken, der tödlichen Sandalen+Socken-Kombi und tollen Shirts wie "Für diesen Bierbauch hats Jahre gebraucht". Man erkennt sie einfach immer am Flughafen oder sonst wo.
Was mich aber sehr gewundert hat, ist, dass aber auch die Spanier selbst in Madrid furchtbar aussehen. Und dann noch die hübschen Mädles abkriegen. Seien es hässliche Stinktierfrisuren(ihr wisst schon son weißblonder Streifen, mitten durchs schwarze Haar) oder furchtbare Kombinationen. Ein besonders für mich prägendes Beispiel für mich, sah ich an der Puerta del Sol. 15 jahre jung, schwarze nur auf einer Seite hoch gegeelte Haare, rosa Ralph Lauren Polohemd, Kreuzkette, zerrissene Jeans und dann schwarze Retro-90er Nikeschuhe, mit neon-gelben,-roten und grünen, Streifen. Und daneben die obligatorischen zwei hübschen Mädels.
Ich muss sagen, ich seh wirklich nicht gut aus, aber die Spanier haben mir in Sachen hübsche Freundinnen Hoffnungen gemacht...
Samstag, 4. August 2007
Zwischendurch

Ja, meine Ferien wälz ich im Laufe der nächsten zwei Wochen hier noch weiter aus, aber heute haben zwei junge Herren sich den Depp des Tages verdient und diese Leistung muss natürlich gewürdigt werden.
Also heute bin ich nach einem etwas stressigen Einkaufsbummel, dazu hier mal kein weiteres Wort, nach Köln, mich mit einer guten Freundin treffen. Nach einigem Chaos, was aber ja nichts verwunderliches am Kölner HBF ist, hatte man sich gefunden und ab gings zu den Wiesen am Rhein.
Kurz die Lage gecheckt, einen Schattenplatz ergattert, ins Gras gesetzt und losgeredet über Gott und die Welt. 15 Minuten sind gerade vergangen, da beginnt ein ehrwürdiges Schauspiel. "Pfffeee, pffeeee, pfffeee!!!! Hühüüüühüüüühüüühüüüü!!!"
Ich dreh mich um und sehe zwei abgehalfterte Aussteigertypen mit Bier in der Hand. Sicher irgend ne Verwechslung. Dreh mich wieder rum, da gehts weiter. "Pfffeee, pfeee, pfeeee!!! Hüüühüüühüüü!", und ich sehe, wie die beiden Typen die ganze Zeit da rumpfeifen und schmatzen, als hätten sie nen Sprung in ner Schüssel. Dabei gucken sie auch noch die ganze Zeit in den Baum.
Intermezzo, was gerade in meinem Kopf abgeht: WHAT THE FUCK?!?PSYCHATRIE-ENTFLOHENE, NEUE GLAUBENSGEMEINSCHAFT?
Plötzlich seh ich was im Baum hüpfen; eine Elster und langsam begreif ichs. Die beiden wollen ihren entflohenen Vogel einfangen. Leider will die Elster aber nicht; wie sie wollen und so beginnt eine Slapstickeinlage sondersgleichen. Die beiden reden mit "Stubitzki", locken ihn mit einem glänzenden Messer, rupfen an erreichbaren Ästen, machen weiter ihr Geräuschstheater und werden später sogar mit Flaschen nach ihr. Leider beeindruckt das Stubitzki wenig, umso mehr dafür aber uns unterm Baum Sitzende, denn die Flaschen fliegen(sei es wegen den Bierchen vorher) mehr in unsere Richtung als die der Elster. Das geht eineinhalb Stunden lang so. Und wir wollen natürlich unsern Schattenplatz auf der überfüllten Rheinpromenade nicht abgeben auch wenn das mit Lebensgefahr verbunden ist. Immer mehr Leute schauen hin, immer verzweifelter werden die Versuche, zwischendurch wird auch ein Hemd hochgeworfen, das natürlich prompt im Baum hängen bleibt.
Irgendwann erbarmt sich die Elster schleißlich, setzt sich einfach auf den Boden und lässt sich fangen. Sie scheint zumindestens Spass gehabt zu haben. Wir dagegen waren leicht entnervt und hatten nach dem Theater gerade noch ne halbe Stunde, in der wir uns nicht ständig ducken mussten. Aber immerhin was fürs Blog.
Danke Stubinski!!!
Donnerstag, 2. August 2007
Zurück aus dem Urlaub...
und das heißt für euch liebe Leser, Entschädigung für dreieinhalb Wochen ohne neuen Eintrag. Stück für Stück werd ich die lustigsten, interessantesten, emotionalsten Beobachtungen, Momente etc. aus meinen Ferien in Mallorca, Madrid, Bodensee und Würzburg hier aufarbeiten.
Fangen wir mit dem an, was ich zwischen diesen Stationen gemacht habe, das Reisen nämlich und vorallem die Mitreisenden. Von Düsseldorf nach Mallorca lief zwar alles gut vom Zeitplan her, aber leider saß ein zweijähriger holländischer Bengel hinter mir. Ich, der ich schlafen wollte, konnte, das nicht, denn:
-der kleine Oranje trommelte die erste halbe Stunde lang mit seinen Füssen gegen meine Sitz
-immer wenn ich gerade einnicken wollte, war auf den guten Jungen Verlass, denn alle Viertelstunde schrie er wergen Kleinigkeiten(keine Cola bekommen, nicht den kompletten Legokasten benutzen dürfen) als würde er gerade aufgespiesst
-einmal ließ er sogar seinen aufziehbaren Panzer von ganz hinten 10 Reihen weitersurren, knapp am Bein einer Stewardess vorbei. Die Folge war ein schimpfender Vater und wieder ein schreiender Kurzer.
Mallorca-Madrid war dann angenehm normal, dafür dann aber die Reise von Madrid zum Familienfest an den Bodensee katastrophal. Zwei Stunden Verspätung. Eine Stunde auf dem heissen Rollfeld, in der Blechbüchse, schwitzend und ohne was zu lesen. Angekommen in Zürich, Chaos mit den Koffern, denn der Rest meiner Familie bekommt problemlos die Koffer und geht schonmal vor, Zugtickets kaufen, ich hingegen darf eine Viertelstunde vorm stehenden Band warten und darf, nach einer gefühlten Ewigkeit, lossprinten zur Bahn. (danke hier nochmals an die nette Schweizer Bahnangestellte, die auf die Frage meines Vaters, ob, falls ich den Zug nicht erreiche, man einfach den nächsten nehmen könne, trocken antwortete: "Umsonst arbeiten wir in der Schweiz nichrrrrt")
Später nach Bodensee und einem Trip im Auto meiner Grosseltern nach Heidelberg, der auch stressig war, weil mein Opa meiner Oma beim Fahren Tips bis zum Umfallen gibt, als wäre er der Copilot eines Rallyeautos und die Strasse, die man befährt keine Autobahn sondern eine Waldstrecke in Nordfinnland, gings nach Würzburg. Grosses Lob an die DB, die einem beim Umsteigen in Frankfurt ganz fahrplanmäßig an Gleis 19 schickt, um pünktlich zur Abfahrtszeit des eigenen Zuges zu sagen, dass das, was da einfährt, nicht der eigene Zug sei, sondern der richtige auf Gleis 5 in fünf Minuten losfährt. Nach einem netten Sprint durch die stinkenden Katakomben des Frankfurter HBF, natürlich in den falschen Wagen gerettet und dann erstmal eine Odysee durch 5 Wagen inklusive Raucherwagen, der Sicht und Sinne vernebelt und einen halber umbringt.
Und vorgestern zurück aus Würzburg setzten sich während ich mit meiner Sitznachbarin quatsche eine Dame und ein Etwas(kann wirklich nicht sagen, ob Mann oder Frau, weil kurze Haare, aber weiblich-männliches gesicht und Klamotten) vor uns und das erste was sie sagen ist"Gotteswillen bis wohin fährt der hinter uns noch". Abgesehen davon, dass es in nem Grossraumwagen nie ganz leise ist, konnte ich mit einer vom Basketballcamp in Würzburg angeschlagenen Stimme nicht ganz flüstern, aber auch nicht laut reden. So what the fuck. Erst recht, wenn der als Frau erkenntlichen und arroganten Partner des Etwas, irgendwelches Getier durchs Haar krabbelt.
Kann man nicht solche Leute wie diese beiden und vllt. auch den kleinen Bengel, einfach in den Frachtraum bzw. Güterwagon zu den Tieren stecken? Naja, wobei eine gute Sache haben diese Nervenden: man lernt die freundlichen Leute zu schätzen.
Fangen wir mit dem an, was ich zwischen diesen Stationen gemacht habe, das Reisen nämlich und vorallem die Mitreisenden. Von Düsseldorf nach Mallorca lief zwar alles gut vom Zeitplan her, aber leider saß ein zweijähriger holländischer Bengel hinter mir. Ich, der ich schlafen wollte, konnte, das nicht, denn:
-der kleine Oranje trommelte die erste halbe Stunde lang mit seinen Füssen gegen meine Sitz
-immer wenn ich gerade einnicken wollte, war auf den guten Jungen Verlass, denn alle Viertelstunde schrie er wergen Kleinigkeiten(keine Cola bekommen, nicht den kompletten Legokasten benutzen dürfen) als würde er gerade aufgespiesst
-einmal ließ er sogar seinen aufziehbaren Panzer von ganz hinten 10 Reihen weitersurren, knapp am Bein einer Stewardess vorbei. Die Folge war ein schimpfender Vater und wieder ein schreiender Kurzer.
Mallorca-Madrid war dann angenehm normal, dafür dann aber die Reise von Madrid zum Familienfest an den Bodensee katastrophal. Zwei Stunden Verspätung. Eine Stunde auf dem heissen Rollfeld, in der Blechbüchse, schwitzend und ohne was zu lesen. Angekommen in Zürich, Chaos mit den Koffern, denn der Rest meiner Familie bekommt problemlos die Koffer und geht schonmal vor, Zugtickets kaufen, ich hingegen darf eine Viertelstunde vorm stehenden Band warten und darf, nach einer gefühlten Ewigkeit, lossprinten zur Bahn. (danke hier nochmals an die nette Schweizer Bahnangestellte, die auf die Frage meines Vaters, ob, falls ich den Zug nicht erreiche, man einfach den nächsten nehmen könne, trocken antwortete: "Umsonst arbeiten wir in der Schweiz nichrrrrt")
Später nach Bodensee und einem Trip im Auto meiner Grosseltern nach Heidelberg, der auch stressig war, weil mein Opa meiner Oma beim Fahren Tips bis zum Umfallen gibt, als wäre er der Copilot eines Rallyeautos und die Strasse, die man befährt keine Autobahn sondern eine Waldstrecke in Nordfinnland, gings nach Würzburg. Grosses Lob an die DB, die einem beim Umsteigen in Frankfurt ganz fahrplanmäßig an Gleis 19 schickt, um pünktlich zur Abfahrtszeit des eigenen Zuges zu sagen, dass das, was da einfährt, nicht der eigene Zug sei, sondern der richtige auf Gleis 5 in fünf Minuten losfährt. Nach einem netten Sprint durch die stinkenden Katakomben des Frankfurter HBF, natürlich in den falschen Wagen gerettet und dann erstmal eine Odysee durch 5 Wagen inklusive Raucherwagen, der Sicht und Sinne vernebelt und einen halber umbringt.
Und vorgestern zurück aus Würzburg setzten sich während ich mit meiner Sitznachbarin quatsche eine Dame und ein Etwas(kann wirklich nicht sagen, ob Mann oder Frau, weil kurze Haare, aber weiblich-männliches gesicht und Klamotten) vor uns und das erste was sie sagen ist"Gotteswillen bis wohin fährt der hinter uns noch". Abgesehen davon, dass es in nem Grossraumwagen nie ganz leise ist, konnte ich mit einer vom Basketballcamp in Würzburg angeschlagenen Stimme nicht ganz flüstern, aber auch nicht laut reden. So what the fuck. Erst recht, wenn der als Frau erkenntlichen und arroganten Partner des Etwas, irgendwelches Getier durchs Haar krabbelt.
Kann man nicht solche Leute wie diese beiden und vllt. auch den kleinen Bengel, einfach in den Frachtraum bzw. Güterwagon zu den Tieren stecken? Naja, wobei eine gute Sache haben diese Nervenden: man lernt die freundlichen Leute zu schätzen.
Freitag, 6. Juli 2007
Sommerpause
Mittlerweile sind zwei Ferienwochen ins Land gegangen, doch schönes Wetter war rar und dementsprechend auch meistens die Möglichkeiten, etwas draussen zu machen. Dem schaffe ich wohl hoffentlich Abhilfe, indem ich ab morgen in den Urlaub fliege.
Das heißt für euch Leser wahrscheinlich gute drei Wochen ohne neue Einträge, voller Chaos, Spass und Unsinnigem aus meinem Alltag: Leider kann ich hier auch nix grossartighes zum Abschluss erzählen, weil die Bahn unerwartet normal fuhr und auch sonst alles klappte. Aber zum Glück ist ja nicht ja aller Tage Abendund wenn ich zurück bin, wird an dieser Stelle alles, was so im Urlaub passierte, breitgetreten. Und damit ihr nicht ganz Entzugserscheinungen bekommt hier noch ein paar Webtipps:
- Das Blog von meinem Stufenkamerad und Modedesigner Max http://mbloq.de/
- Für die Basketballverrückten die Summerleague auf http://www.nba.com/ mit den neuen Talenten
-und zu guter letzt: wer grade in Mannheim vorbeikommt, sollte sich das hier angucken http://www.africancircus.de/, auch wenns vonn Andre Heller ist. Geniale Zirkusshow, mit tollen Artisten, die ich mit meinen Cousins mir anschauen durfte.
Also auf eine erholsame Sommerpause...
Das heißt für euch Leser wahrscheinlich gute drei Wochen ohne neue Einträge, voller Chaos, Spass und Unsinnigem aus meinem Alltag: Leider kann ich hier auch nix grossartighes zum Abschluss erzählen, weil die Bahn unerwartet normal fuhr und auch sonst alles klappte. Aber zum Glück ist ja nicht ja aller Tage Abendund wenn ich zurück bin, wird an dieser Stelle alles, was so im Urlaub passierte, breitgetreten. Und damit ihr nicht ganz Entzugserscheinungen bekommt hier noch ein paar Webtipps:
- Das Blog von meinem Stufenkamerad und Modedesigner Max http://mbloq.de/
- Für die Basketballverrückten die Summerleague auf http://www.nba.com/ mit den neuen Talenten
-und zu guter letzt: wer grade in Mannheim vorbeikommt, sollte sich das hier angucken http://www.africancircus.de/, auch wenns vonn Andre Heller ist. Geniale Zirkusshow, mit tollen Artisten, die ich mit meinen Cousins mir anschauen durfte.
Also auf eine erholsame Sommerpause...
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