Montag, 27. August 2007

Don't call it a comeback...

so hallo liebe Blogleser. Lang, ja fast eine Ewigkeit scheints her zu sein, dass ich hier meinen Senf verbreitet habe und es tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet. Die Schule hat mich schwer in Beschlag genommen und ehrlich gesagt, gabs auch nicht so viel lustiges oder interessantes zum Bloggen.

Ein ausnahmsweise ernstes Thema aber, was mich die ganze Zeit beschäftigt, ist die neue Welle der Ausländerfeindlichkeit und auch wie damit umgegangen wird. Das Lachen bleibt mir geradezu im Halse stecken, wenn ich vom Bürgermeister des schönen Dörfchens Müggeln, in dem Inder bei einem Stadtfest verprügelt werden, hören muss: "Man muss ja zwischen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit unterscheiden." Ach so, wenns Fremdenfeindlichkeit nur ist, dann isses ja nicht so schlimm, da darf dann einem ruhig auch die Kauleiste auseinandergenommen werden.
Leider ist das aber, und auch deswegen die Überschrift, nix neues. Wie oft musste ich mir schon so Sprüche anhören wie: "Geh doch dahin, wohin du gehörst." und "Deutschland ist für die Deutschen" etc. Ausländerfeindlichkeit schwelt seit je her in der deutschen Bevölkerung. Und Bürgermeister sind nun mal direkte Personen aus dem Volk, deren Aufgaben normalerweise darin bestehen, wie hier in Kaart, hässliche Brunnen mit 2-stündigen Reden einzuweihen. Deswegen sind sie in der Regel genauso schlau bzw. dumm wie die restlichen Leute in der Gemeinde und zeigen sehr gut, dass es nicht nur einige wenige Idioten waren. Nein, es liegt insgesamt hier etwas im argen und das kann nur durch Gegenbeispiele und Aktionen mit Courage geändert werden.